KENNEDY-ATTENTAT
Die Einzeltaeter-Theorie der Warren-Kommission
Ein Vorwort
|
DAS ATTENTAT AUF JOHN F. KENNEDY IN DALLAS 1963
JACK RUBY ZUR WARREN-KOMMISSION:
: "
"I tell you that a whole new form of government is going to take over the country,
and I know I won't live to see you another time ..."
"
Bereits unmittelbar nach dem Attentat auf den Praesidenten der Vereinigten Staaten ,
John Fitzgerald Kennedy, am Mittag des 22. November 1963 an der Dealey Plaza in Dallas,
Texas, wird der erschuetterten amerikanischen Oeffentlichkeit ein junger Mann namens
Lee Harvey Oswald als angeblicher Moerder des Praesidenten der
Vereinigten Staaten praesentiert.
Lee Harvey Oswald wird daraufhin in der Polizeizentrale von Dallas fast 24 Stunden lang
von Polizisten und FBI-Beamten festgehalten und verhoert, ohne dass davon ein Protokoll angefertigt wird.
Ihm wird nicht einmal mitgeteilt, ob er als Zeuge oder Beschuldigter vernommen wird
( was rechtlich unzulaessig ist, denn dadurch wird jedwede Aussage des Vernommenen
wertlos und demzufolge nicht vor Gericht verwendbar) und
er erhaelt folgerichtig auch keinen Rechtsbeistand.
Auf dem Polizeiflur gelingt es Oswald einmal lediglich, den vielen wartenden Journalisten
zuzurufen: ""Ich bin nur der Suendenbock !""
( ""I am a patsy !" ")
Am Morgen des 24. November wird der angebliche Kennedy-Attentaeter Lee Harvey Oswald
im Keller des Polizeigebaeudes von Dallas auf dem Weg zu seiner Vernehmung
in Beisein vieler Polizisten von dem zwielichtigen Barbesitzer Jack Ruby
vor den laufenden Kameras der wartenden Journalisten mit einem Revolver aus naechster
Naehe erschossen.
Woher Jack Ruby seine Informationen ueber den axakten Aufenthaltsort, bzw. Uhrzeit
und Ort der Vernehmung Lee Oswalds
erhalten hatte, wurde nie recherchiert oder aufgeklaert.
Kurz darauf wird sofort von allen offiziellen Stellen ueber alle Medien verbreitet,
Oswald sei der alleinige Attentaeter des Praesidenten der Vereinigten Staaten gewesen.
Diese Meldung wird von allen Medien ungeprueft und unkritisch verbreitet,
obwohl ein Gestaendnis Lee Harvey Osawalds sowie zwingende Beweise fuer seine Taeterschaft fehlen und noch
keinerlei Zeugen dazu gehoert worden waren.
Auch wurde nie ein Alibi Oswalds fuer die Tatzeit des Attentats recherchiert und
ueberprueft. Ebensowenig hatte man Oswald mitgeteilt, dass er als mutmasslicher Moerder
John F. Kennedys vernommen wurde.
Lee Harvey Oswald gab man also bewusst nie eine Gelegenheit sich mittels eines Anwalts
oder gar unter Eid in einem oeffentlichen Gerichtsverfahren zu verteidigen, wie es in einem demokratischen Rechtsstaat vorgesehen und ueblich ist.
Lee Harvey Oswald wurden damit als Tatverdaechtigem alle existentiellen Grundrechte
eines Buergers der vereinigten Staaten verweigert.
Waehrend des Polizeiverhoers in Dallas war Lee Harvey Oswald lediglich ein Verdaechtiger -
nicht mehr und nicht weniger.
Ihm wurde weder jemals eine offizielle Anklage verlesen,
noch konnte er einen Anwalt hinzuziehen, noch wurden seine Aussagen zu seiner
Verteidigung dokumentiert oder vorschriftsmaessig protokolliert.
Der Vorwurf an Lee Harvey Oswald aber lautete: Er habe aus dem 5. Stockwerk seines Arbeitsplatzes,
des Schulbuchlagers, die toedlichen Schuesse auf John F. Kennedy abgefeuert,
die Kennedy getoetet haben.
Die angebliche "Mordwaffe", ein billiges Mannlicher-Carcano-Repetiergewehr mit Zielfernrohr,
die Oswald unter einer Deckadresse von einem ganz normalen Versandhaus bezogen haben
soll, wird im, als "Tatort" bezeichneten, 5. Stock des Schulbuchlagers ebenso unversteckt gefunden wie die leeren Patronenhuelsen ,
die fuer jedermann sichtbar am Boden herumliegen.
Diese nahezu in Minutenfrist nach dem Attentat am Praesidenten als ungepruefte und daher auch unbewiesene Tatversion
ueber alle Medien verkuendet, wird spaeter von der allzu eilig installierten Untersuchungskommision,
die im Auftrag der Regierung ( und nicht demokratisch gewaehlt vom Repraesentantenhaus !)
von der Johnson-Administration eingesetzt wird
(Warren-Kommission,
nach dem leitenden Bundesrichter Earl Warren) offiziell bestaetigt und im sogenannten
"" Warren-Report " " der amerikanischen Oeffentlichkeit als alleinige Wahrheit
ueber das Kennedy-Attentat praesentiert.
Diese Version des Tathergangs bei dem Attentat auf John F. Kennedy mit dem ermordeten
Lee Harvey Oswald als alleinigem Attentaeter
kann jedoch vielen
spaeteren, gruendlicheren Recherchen und Untersuchungen in den meisten Punkten nicht
standhalten.
Warum?
1. Es wurden weder an Lee Harvey Oswalds Haenden oder Gesicht noch an seiner Kleidung
Nitrat-Spuren festgestellt, die mit Sicherheit haetten vorhanden sein muessen ,
haette er kurz vorher ein Gewehr abgefeuert.
Geringe Spuren an den Haenden haetten aber auch von seiner Arbeit stammen koennen.
Im Gesicht wurden keinerlei Spuren festgestellt, die aber bei einem Gewehrschuss haetten
vorhanden sein muessen !
2. Mehrere FBI-Spezialisten und Scharfschuetzen waren spaeter bei einem Lokaltermin in Dallas an der Dealey Plaza
nicht in der Lage , die erforderliche gezielte Schussfolge am Tatort auf ein bewegliches
Ziel innerhalb von maximal 7 Sekunden fuer 4 gezielte Schuesse
mit dem billigen Gewehr abzufeuern.
3. Das als Tatwaffe praesentierte, billige Gewehr, die alte, gebrauchte Carcano aus dem Versandhaus,
war sehr unpraezise, d.h. der Lauf war alt und ""ausgeschossen""
und das Zielfernrohr war nicht justiert, es musste erst richtig montiert und justiert
werden (!). Die Schuesse lagen auch nach der Justierung immer wieder mal rechts oder
oberhalb des Zielpunktes, der alte Lauf "streute" also.
4. Es wurden keinerlei Fingerabdruecke von Lee Harvey Oswald am Gewehr gefunden.
Erst viel spaeter - nach Oswalds Ermordung durch Jack Ruby -
praesentierte man Spuren an der Waffe. Es ist offensichtlich , dass man diese auch dem
toten Oswald haette abnehmen koennen.
Fazit:
Als "Beweisstueck" fuer das Attentat an John F. Kennedy fungiert eine billige
und aeusserst unpraezise Versandhaus-Waffe, mit der selbst FBI-Spezialisten nicht in der Lage waren,
die erforderliche Schussleistung und -praezision zu erzielen.
Als "Attentaeter" wird eine Person praesentiert, die weder Fingerabdruecke auf
der Waffe hinterliess und - was viel gravierender ist - bei einem Nitrat-Test so gut wie
keine Spuren zeigt.
ANMERKUNG:
Der "gesunde Menschenverstand" taugt zwar nicht vor Gericht als Beweismittel,
aber man muss sich bei Betrachtung vorliegender Fakten doch die Frage stellen,
ob ein Moerder des Praesidenten der Vereinigten Staaten ein billiges Gewehr ganz offen
per Versand schicken laesst, sogar die belastenden Quittungen aufbewahrt,
sodann direkt von seinem Arbeitsplatz aus das Attentat ausfuehrt,
Waffe und Munition offen herumliegen laesst um sodann zu Fuss zu fliehen.
Offensichtlich ohne vorbereiteten Fluchtplan, denn Oswald wurde kurz nach dem Attentat
festgenommen, als er sehr auffaellig und mutterseelenallein
in einer Wohngegend die Strasse entlangschlenderte.
Dies alles fand jedoch die " Warren - Kommission " absolut plausibel !
Anzufuegen waere noch eine Frage, die niemals gestellt wurde,
welche aber durchaus zum Nachdenken anregen koennte
und wie keine andere zu den Taetern fuehrt:
WER KONNTE EIN HALBES JAHR IM VORAUS WISSEN, DASS DIE LIMOUSINE DES PRAESIDENTEN DER VEREINIGTEN STAATEN
AM 22. NOVEMBER IN DALLAS EXAKT VOR DEM SCHULBUCHLAGER UNGEPLANT IN
DIE ELM-STREET ABBIEGEN WUERDE?
Lee Harvey Oswald suchte sich die Anstellung im Schulbuchlager von Dallas nicht selbst,
sondern erhielt
seinen Job im Fruehjahr des Jahres 1963 durch die
Vermittlung eines "befreundeten" Ehepaares Payne !
Da Oswald selbst unmoeglich damals die Fahrtroute der Limousine kennen konnte,
ist dies ein weiteres ganz schwerwiegendes Indiz gegen seine alleinige Taeterschaft !
Wer auch immer Lee Harvey Oswald unbedingt am 22. November dort im Schulbuchlager
an der Dealey Plaza haben wollte, hatte ihm diesen Job vermittelt.
Und wer auch immer diesen Job in verdecktem Auftrag vermittelt hatte,
hatte genug Insiderwissen und Einfluss, dafuer zu sorgen,
dass die Limousine am 22. November tatsaechlich den praeparierten Tatort passieren wuerde !
Das Ehepaar Payne wurde jedoch nie einem Verhoer unterzogen.
Bezirksstaatsanwalt
Jim Garrison wurde es waehrend seiner offiziellen Ermittlungen zum Kennedy-Attentat
schlichtweg verwehrt dieses merkwuerdige Ehepaar ins Verhoer zu nehmen oder auch nur
Einblick in die Steuerakte des Ehepaares zu nehmen.
Garrison selbst nannte diesen Vorgang "niemals zuvor erlebt, einmalig und ungeheuerlich".
Wer also hielt so unbeirrbar und konsequent seine schuetzende Hand ueber dieses Ehepaar Payne,
welches fruehzeitig Lee Harvey Oswald
im Schulbuchlager an der Dealey Plaza ,
also am spaeteren Tatort des Attentats, platziert hatte ?
|
|
Die Fakten
|
John F. Kennedy besucht Dallas in einem Autokorso in seiner Staatslimousine,
von der das Glaskuppeldach entfernt worden war.
Links neben ihm sitzt seine Ehefrau Jaqueline und vor ihm sitzen der texanische Gouverneur
Conally und dessen Ehefrau.
Als die Praesidentenlimousine an der Dealey-Plaza von der Houston-Street nach links
in die Elmstreet scharf einbiegen muss, verrringert sich deren Tempo auf
Schrittgeschwindigkeit.
Als die Wagenkolonne auf der Elmstreet beschleunigt, fallen mehrere (4) Schuesse,
wovon nach einigen Zeugenaussagen und spaeterer Recherche angeblich die ersten 2 Schuesse
aus dem 5. Stock des Schulbuchlagers kommen, einem Gebaeude an der Ecke Houston/Elmstreet.
Die restlichen Schuesse kommen nach der Wahrnehmung nahezu aller anwesenden
Augenzeugen von einem Grashuegel ("grassy knowl") rechts der Elmstreet,
also schraeg von vorn in Richtung Limousine. Genau dorthin laufen nach den Schuessen
viele Menschen und auch Polizisten, was die vielen Amateurfotos dokumentieren.
Das beweist vor allem auch der erst viel spaeter freigegebene
8-mm Amateurfilm des Zeugen Zapruder (siehe Photos), dieser 8mm-Film wurde von "
dem Magazin "Life"" aufgekauft und verschwand fuer viele Jahre auf Nimmerwiedersehen
im Tresor.
Das eindrucksvolle und einzige Filmdokument zeigt deutlich die Einwirkungen der Treffer
auf den Praesidenten. Bei dem von vorn erfolgten Schuss, der den Kopf des Praesidenten
trifft, wird dieser nach hinten links geschleudert und ein Teile des Schaedels
und Gehirns werden durch die Explosion nach hinten geschleudert.
Die Limousine beschleunigt, es gelingt einem Sicherheitsbeamten mit Hilfe von Jaqueline
Kennedy auf das Heck der offenen Limousine zu springen.
Die Wagenkolonne faehrt mit dem sterbenden Praesidenten zum Parkland-Hospital.
Anmerkung zum Tatort Dealey Plaza:
Die Limousine des Praesidenten haette nach der geplanten Route auf der Houston-Street
geradeaus weiterfahren sollen. Der scharfe Abzweig in die Elm-Street direkt am
Schulbuchlager zwang jedoch den Chauffeur der Praesidenten-Limousine ,
diese auf Schrittgeschwindigkeit abzubremsen. Damit war das Fahrzeug naturgemaess fuer
Gewehrschuetzen ein leichtes Ziel geworden.
Es konnte nie ermittelt werden, wer die Aenderung der Fahrtroute des Praesidenten
geplant und angeordnet hatte...(Siehe dazu die page"Die Nacht davor")
|
Die Zweifel
|
Die amerikanische Offentlichkeit ist nach dem Mord an ihrem Praesidenten geschockt und
entsetzt. Die lueckenhaft recherchierten und teils widerspruechlichen Ergebnisse der
von der US-Regierung eilig eingesetzten Warren-Kommission werden als offizielle
Version von den Medien verbreitet und von der Mehrheit der amerikanischen Oeffentlichkeit
vorerst hingenommen und akzeptiert.
Aber die vielen offensichtlichen Widersprueche, Ungereimtheiten und offenen Fragen,
die nach der Ermordung des angeblichen "alleinigen Attentaeters" Lee Harvey Oswald
im Raum stehen, veranlassen vielfaeltige professionelle, teils auch private Recherchen
von Journalisten, Buergerrechtlern und Anwaelten.
Der Bezirks-Staatsanwalt von New Orleans, Jim Garrison, nimmt erst 3 Jahre nach dem
Attentat seine Ermittlungen zum Kennedy-Attentat auf, da der angeblich alleinige
Taeter, Lee Harvey Oswald, in der Zeit unmittelbar vor dem Attentat in seinem Bezirk
in New Orleans lebte und dort auffaellig viele und intensive Kontakte
mit FBI und CIA-Mitarbeitern hatte.
Jim Garrison beginnt seine ebenso aufsehenerregenden wie akribischen offiziellen
Ermittlungen, da ein angesehener US-Senator ihm in einem vertraulichen Gespraech
seine erheblichen Zweifel an den Resultaten der Warren-Kommision offenbart hatte.
Die Ergebnisse der Warren-Kommission werden mittlerweile um so staerker angezweifelt,
je mehr neue, bisher ungehoerte oder verschwiegene bzw. unterdrueckte Zeugen
sich zu Wort melden und je mehr unbekannte oder bisher geschickt verschleierte
Fakten ans Tageslicht kommen.
So wird - so unglaublich das klingt - beispielsweise das erdrueckendste Beweismittel,
der 8mm Zapruder-Film, der eine sekundengenaue filmische Dokumentation des Attentats
ist, vom "Life"-Verlag aufgekauft und verschwindet fuer Jahre unveroeffentlicht
in deren Archiv!
All diese erheblichen Ungereimtheiten veranlassen schliesslich den
Bezirks-Staatsanwalt von New Orleans, Jim Garrison, dazu, seine Untersuchung der
Zusammenhaenge des Attentats mit aller Konsequenz und gegen erhebliche Widerstaende
von CIA und FBI sowie diversen anderen US-Behoerden fortzufuehren.
Er ist dazu offiziell legitimiert, da sich der angebliche Attentaeter Lee Harvey Oswald
im Sommer vor dem Attentat in New Orleans aufgehalten hatte und dort teils auffaellige
Aktivitaeten entfaltete und ungewoehnlich intensive Kontakte zu Personen unterhielt,
die ihrerseits ueber gute Kontakte zu FBI und CIA verfuegten.
Im Laufe der intensiven Recherchen seines Bueros,
dem sich viele Anwaelte und Buergerrechtler als Helfer anschlossen,
geraten zwei Buerger aus New Orleans ins Fadenkreuz der professionellen Fahnder.
Der in New Orleans "angesehene Geschaeftsmann" Clay Shaw
alias "Bertrand", Betreiber eines ""Trade-Center"",
sowie eine mehr als obskure, stadtbekannte Persons namens David Ferrie,
ein Homosexueller, der allein durch sein geschminktes Gesicht und seine rote Peruecke
nicht unerkannt bleiben kann und auch wegen seiner Flugkuenste als Pilot
privater Maschinen bekannt ist.
Zu diesen Personen pflegte Lee Harvey Oswald in New Orleans ebenso regelmaessige Kontakte
wie zu dem Privatdetektiv Guy Bannister, in dessen Buero taeglich Heerscharen
von Exil-Kubanern teils in militaerischem Outfit unbehelligt ein und ausgehen,
welche damals mit grosser (Waffen-) Hilfe der CIA in den Suempfen des Lake Ponchartrane
ihre paramilitaerischen Schiess- und Kampfuebungen abhielten,
die dann spaeter zu der katastrophalen Guerilla-Aktion gegen Castro in der
Schweinebucht fuehren sollten.
Staatsanwalt Garrisons offizielle Ermittlungen ergeben ein deutliches Beziehungsgeflecht
zwischen den mehr oder weniger offen operierenden CIA-Agenten,
paramilitaerischen Exil-Kubanern sowie diversen anderen Agenten und Ex-Agenten
amerikanischer Geheimdienste.
Dabei wird immer klarer, denn die Beweise haeufen sich, dass Clay Shaw hier
in New Orleans eine fuehrende Rolle bei der Koordination dieser Gruppen spielt.
Jim Garrison eroeffnet nach langen Ermittlungen eine Anklage gegen Clay Shaw.
Das Verfahren ist jedoch zum Scheitern verurteilt. Unter anderem auch dadurch,
dass einer der Hauptverdaechtigen, David Ferrie, der zu weiteren umfangreichen Aussagen
bereit war, kurz vor einem Vernehmungtermin in seiner Wohnung unter mysterioesen
und ungeklaerten Umstaenden tot aufgefunden wird.
Tags zuvor hatte er gegenueber Jim Garrisons Ermittlern seine grossen Befuerchtungen
offenbart, er koenne umgebracht werden, denn er wusste einfach zuviel.
Garrisons wollte ihn daher zur naechsten Vernehmung
als besonders wichtigen Zeugen an einen sicheren Ort bringen lassen
und ihn unter Zeugenschutz stellen.
Dazu kam es leider nicht mehr.
Bezirksstaatsanwalt Jim Garrison konnte damals nicht wissen, was heute ueber Clay Shaw
bekannt ist, welcher ein langjaehriger international operierender CIA-Agent war,
der u.a. aus Italien wegen seiner gesetzwidrigen Aktionen ausgewiesen worden war.
Auch dort hatte er unter dem Tarnmantel eines ""International Trade Center""
als CIA-Agent gearbeitet.
Haette Jim Garrison bereits damals ueber diese Erkentnisse verfuegt,
waere es ein Kinderspiel gewesen, die Verstrickung der CIA in die Vorbereitungen
zum Kennedy-Attentat in New Orleans und Dallas nachzuweisen.
Dem Gericht war es damals daher unmoeglich, die Identitaet Clay Shaws als
CIA-Agent zweifelsfrei festzustellen.
Shaw selbst bestritt im Verfahren unter Eid, jemals fuer die CIA gearbeitet zu haben.
Er schwor einen Meineid.
Jim Garrisons bedingungsloser professioneller und privater Einsatz -
CIA und FBI versuchten wiederholt erfolglos, seine berufliche und private Existenz
zu zerstoeren - und seine hartnaeckigen Recherchen und Veroeffentlichungen fuehrten jedoch
dazu, dass nun kaum noch ein informierter Buerger der USA den haltlosen Theorien
der Warren-Kommission Glauben schenkte.
Man erkannte immer deutlicher, dass seitens der US-Behoerden alles unternommen wurde
um die wahren Tatbestaende des Kennedy-Attentats zu verschleiern und die wahren Taeter
ungeschoren zu lassen.
Die allgemein bekannten Zweifel an den Resultaten der Warren-Kommission fuehren 1978
endlich zur Einsetzung des ersten unabhaengigen Kongress-Ausschusses
(House Selected Commitee on Assassinations, HSCA),
der die Morde an John F. Kennedy und Dr. Martin Luther King untersuchen sollte.
Dieser Ausschuss stellte zweifelsfrei fest,
dass an der Ermordung des Praesidenten mit Sicherheit mehr als ein Schuetze beteiligt
gewesen sein muss.
Damit war nun endlich die von Beginn an unglaubwuerdige Einzeltaeter-Theorie mit
Lee Harvey Oswald als alleinigem Attentaeter widerlegt.
Es gab mehr als nur einen Schuetzen an der Dealey Plaza und damit also wurde
John F. Kennedy zweifellos Opfer einer Verschwoerung.
|
|
|
|
|
Hinweis
|
Es gibt einige deutschsprachige websites zu diesem Thema, die absolut unsinnige und aus
der Luft gegriffene Theorien aufstellen. Das ist von "Illuminaten", "
Grenzwissenschaften" oder "Weltherrschaft" die Rede.
Auch wird gern die Mafia als Drahtzieher angefuehrt.
Ich beschraenke mich auf dieser website auf die zweifelsfrei recherchierten und
ermittelten Fakten, welche teilweise in Schwurgerichtsverfahren in den USA unter
Eid bezeugt wurden sowie auf die unzaehligen offiziellen Dokumente,
Recherchen und Zeugenaussagen, die auf zahlreichen anerkannt serioesen amerikanischen websites
und in der einschlaegigen serioesen Literatur mittlerweile zur Verfuegung stehen.
Diese weisen freilich in eine ganz andere Richtung! Mehr dazu auf den folgenden Seiten.
FUSSNOTE
Seit nunmehr mehr als 40 Jahren wird der Begriff "Verschwoerungstheorien"
benutzt, um die serioesen, offiziellen Ermittlungen eines Staatsanwalts sowie etlicher
angesehener Publizisten und Autoren zu diffamieren.
Das Wort "Komplott" waere wohl weit zutreffender, um die Aktivitaeten der
Geheimdienste und einiger Behoerden zu kennzeichnen.
Es handelt sich jedoch bei den serioesen veroeffentlichetn Schriften und Dokumentationen
zum Attentat keinesfalls um unbewiesene "Theorien", sondern um recherchierte
und zweifelsfrei bewiesene Fakten und Zeugenaussagen,
die teilweise unter Eid bei Vernehmungen und Gerichtsverhandlungen dokumentiert wurden.
Als Einstieg in die komplexe Thematik empfiehlt sich:
Jim Garrisons "Wer erschoss John F. Kennedy?"
sowie die spaeter erschienenen Dokumentationen von Mark Lane: "
Mark Lane klagt an" (Rush to Judgement")
sowie "Warum musste John F. Kennedy sterben?" ("Plausible Denial"),
die neuere Forschungsergebnisse praesentieren und die Beteiligung des CIA zweifelsfrei
nachweisen.
Im uebrigen sei nochmals darauf hingewiesen, dass bereits der offizielle
Untersuchungsausschuss des amerikanischen Repraesentantenhauses von 1978
(House Selected Committee on Assassinations), der die Morde an John F. Kennedy
und Dr. Martin Luther King untersuchte, abschliessend feststellte,
dass mehrere Schuetzen an der Dealey Plaza geschossen haben muessen und - daraus folgend -
Praesident John F. Kennedy das Opfer einer Verschwoerung wurde.
Damit ist bereits vor nunmehr 30 Jahren zweifelsfrei von offizieller Seite festgestellt
worden, dass die Einzeltaeter-Version der Warren-Kommission nicht der Wahrheit entspricht.
Um so unbegreiflicher ist es daher, dass auch heute noch selbst renommierte Journalisten
und Publizisten in Interviews und Dokumentationen auf die mittlerweile klar widerlegten
"Wahrheiten" der Warren-Kommision verweisen.
So zum Besispiel der verstorbene Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein vor einigen Jahren
in einem Beitrag.
Ebenso im November 2003 Gerd Ruge, der damals Korrespondent in Washington war,
in einem Interview zu einer ZDF/Arte-Dokumentation.
Ihnen muss man schlicht entweder Ignoranz oder Uninformiertheit bescheinigen.
Der im Februar 2006 in der ARD (WDR) ausgestrahlte Dokumentarfilm "Lieber Fidel"
ueber das Leben der Marita Lorentz - Ex-Geliebter von Fidel Castro -
laesst Marita Lorentz ausfuehrlich zu Wort kommen, welche als damalige CIA-Agentin
Fidel Castro ermorden sollte und die dabei war,
als am Vorabend des Kennedy-Atentats die Attentaeter um den Agenten Frank Sturgis
die Mordwaffen von einem sicheren CIA-Haus in Miami mit zwei Autos nach Dallas
transportierten.
Marita Lorentz nannte beim Untersuchungsausschuss 1978 unter Eid
die beteiligten Taeter namentlich.
( page: Die Taeter).
Siehe dazu die aktuelle website:
www.lieber-fidel.com
|